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Johannisfeuer

 

 

ZUM ÖKUMENISCHEN JOHANNISFEUER versammelten sich in Geiselhöring am Freitagabend viele Christen am Freizeitgelände an der Straubinger Straße. Seit etwa 30 Jahren ist es in der Stadt Tradition, dass die Kolpingfamilie der katholischen Pfarrei und die evangelische Kirchengemeinde zusammen alle Bürger zur gemeinsamen Johannisfeier einladen.

Der evangelische Posaunenchor und Sonja Fritsch mit ihrer Gitarre luden zum besinnlichen Teil am Anfang der Feier alle Christen zum Mitsingen ein. Passend zum Johannisfeuer berichtete die Lesung aus dem Alten Testament von drei gottesfürchtigen Männern, die ihrem Glauben an Gott nicht abschworen und die König Nebukadnezar daraufhin in einen Feuerofen werfen ließ: Gott aber sorgte dafür, dass sie verschont blieben. "Gott will, dass es uns gut geht und er gibt uns alles, was wir zum Leben brauchen", versicherte der Stadtpfarrer Ulrich Fritsch.

Mit brennenden Fackeln entzündeten Mitglieder der Kolpingjugend mit den Gruppenleitern Tobias Hien und Melanie Würstl den großen Holzstoß, der unter der Regie des Kolpingvorsitzenden Josef Marterer aufgeschichtet wurde. Beide Stadtpfarrer segneten dann das Johannisfeuer.

Im anschließenden geselligen Teil bewirteten die Mitglieder der Kolpingfamilie die Geiselhöringer Bürger, von denen viele noch in heiterer Runde lange ums Feuer versammelt blieben.

 

Foto und Bericht: Manfred Bick, Allgemeine Laber-Zeitung.