A K T U E L L E S

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"Herz offen halten für den Osterglauben
Jesus Christus lebt, auch heute"
Feierliche Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostern mit
festlicher Kirchenmusik und sehr vielen Gläubigen

 


Zu Beginn der Osternacht wurde die Osterkerze vor der
Stadtpfarrkirche mit dem geweihten Osterfeuer entzündet.

 


Stadtpfarrer Josef Ofenbeck segnete am Anfang der
Osternacht die Osterkerze.

 


Nur durch die Kerzen der Gläubigen ist die Kirche erleuchtet.

 


Nur durch die Kerzen der Gläubigen ist die Kirche erleuchtet.

 


Sehr viele Christen feierten gemeinsam mit Stadtpfarrer
Josef Ofenbeck die heilige Osternacht.

 

Geiselhöring. Die heiligen Tage von Jesu Leiden, Sterben und Auferstehen beging die katholische Pfarrei Sankt Peter und Erasmus mit besonders festlicher Liturgie: Mit sehr vielen Christen feierten Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, Pfarrer i. R. BGR Josef Schmaißer, Gemeindereferentin Monika Glashauser und eine große Schar Ministranten die Karwoche und Ostern - so wurden diese Tage zu einem erhebenden Hochfest des Glaubens. Der Kirchenchor unter der Leitung von Eberhard Greß bereicherte mit Organistin Eva Büttner und Blechbläsern diese festlichen Messfeiern musikalisch mit zur Liturgie passenden Kompositionen. Zum Osterfest, dem höchsten Festtag der Christenheit, schmückten Mesnerin Herlinde Rohrmeier mit Tochter Renate sowie Anna Lottner und Andrea Schreyer die Stadtpfarrkirche mit vielen prächtigen bunten Blumen und einem Osterstrauß, Ulrike Hierl verzierte die große Osterkerze. In allen Ostergottesdiensten weihten Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Pfarrer Schmaißer die mitgebrachten Speisen der versammelten Gemeinde.

 

Abendmahl am Gründonnerstag

Bereits am Gründonnerstag versammelten sich um 20 Uhr viele Christen in der Stadtpfarrkirche, um das Abendmahl zu feiern. Zum Gloria der Messfeier erklangen noch einmal festlich die große Orgel und alle Glocken, um aus Trauer über Jesu Todesangst, Leiden und Sterben am Kreuz bis zur Osternacht zu verstummen. Früher sagte man, die Glocken würden in dieser Zeit der Stille "nach Rom fliegen". Für alle Katholiken bestand in dieser Eucharistiefeier die Möglichkeit, unter beiderlei Gestalten die heilige Kommunion, den Leib und das Blut Jesu, zu empfangen. Anschließend übertrug Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, begleitet von den Ministranten, in einer festlichen Prozession das Allerheiligste vom Hoch- zum Marienaltar.

 

Karfreitag - Jesu Tod am Kreuz

Sehr viele Katholiken versammelten sich am Karfreitag um 15 Uhr, zur biblischen "neunten Stunde" als Jesus am Kreuz starb, in der Stadtpfarrkirche zu einem Gottesdienst, um Jesu Tod zu gedenken. Auch die entblößten Altäre ohne Blumenschmuck, Kerzen und Altardecken verdeutlichten diese Trauer. Den Leidensweg des Gottessohnes schilderte die verlesene Passion. In den großen Fürbitten wurde für alle Menschen gebetet. Zur feierlichen Kreuzverehrung durch Priester, Ministranten und die ganze versammelte Gemeinde wurden mit Hilfe von Gemeindereferentin Monika Glashauser Umhängekreuze an die Erstkommunionkinder ausgeteilt. Nach dem Verkünden der Bibelstelle über die Beisetzung Jesu wurde das große Kreuz vor dem Altar umgedreht, um seine Kreuzabnahme und Bestattung zu symbolisieren, die Ministranten enthüllten das heilige Grab und schmückten es mit Blumen und Kerzen. Bis in die Abendstunden bestand noch die Möglichkeit zur stillen Anbetung in der Stadtpfarrkirche.

 

Osternacht mit Taufe

Mit Christen überfüllt war die Stadtpfarrkirche zur Feier der Osternacht am Karsamstag um 20 Uhr. Die Lichtfeier zu Beginn dieser Auferstehungsfeier begann vor der Kirche mit der Segnung des Osterfeuers. An ihm wurde die neue Osterkerze entzündet, die Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, begleitet von Gemeindereferentin Monika Glashauser und den Ministranten, feierlich in das dunkle Gotteshaus trug und dabei "Lumen Christi" sag: Jesus Christus, das Licht der Welt, hat durch seine Auferstehung den Tod besiegt. Das Licht der Osterkerze brachten die Ministranten mit Kerzen zu den Gottesdienstbesuchern, um die Kirche zu erhellen. Auf das von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck in festlicher Weise gesungene Osterlob "Exsultet" verkündeten in der Wortfeier drei Lesungen von der Erschaffung der Welt und Gottes großen Heilstaten an den Menschen.

 

Um die große Freude über die Auferstehung Christi und seinen Sieg über den Tod gebührend zum Ausdruck zu bringen, erklang zum Gloria nach drei Tagen Stille wieder die große Orgel mit festlicher Musik, alle Lampen erleuchteten hell die dunkle Stadtpfarrkirche und sämtliche Glocken im Gotteshaus und im Kirchturm erschallten: Licht und Leben haben Dunkelheit und Tod für immer besiegt. Das Kleinkind Franziska Maria Waller empfing in der Feier der Osternacht das heilige Sakrament der Taufe und wurde so in die Gemeinde aufgenommen. Nach dem festlichen Auszug verschenkten Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Gemeindereferentin Monika Glashauser mit Hilfe von Ministranten und Lektoren an alle Gottesdienstbesucher bunte Ostereier.

 

Festliche Ostersonntagsmessfeiern

Am Ostersonntag, dem "Hochfest der Auferstehung des Herrn" und höchsten Festtag der Christenheit, feierten sehr viele Katholiken die Pfarrmesse um 8.00 Uhr, die von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck zelebriert wurde, und die heilige Messe mit Pfarrer i. R. BGR Josef Schmaißer um 10 Uhr in der Stadtpfarrkirche mit. Der Kirchenchor unter der Leitung von Eberhard Greß bereicherte den Gottesdienst um 10 Uhr musikalisch mit der "Missa festiva" von Wolfram Menschick, begleitet von Organistin Eva Büttner und einem Blechbläserquintett.

 

Das Evangelium der Eucharistiefeier berichtete vom leeren Grab Jesu am Ostermorgen nach seiner Auferstehung von den Toten und "wie Maria Magdalena, eine Sünderin ohne kirchliches Amt, von Jesus den Auftrag bekam, den Aposteln zu verkünden, dass er lebe", führte Pfarrer i. R. BGR Josef Schmaißer auch in seiner Predigt aus und bezeichnete Petrus und Johannes, die daraufhin zum Grab liefen, als Kopf und Herz der Kirche im Wettlauf um das rechte Verstehen im Glauben an Jesus Christus. "Der Osterglaube wird geschenkt, halten wir dafür unser Herz offen", lud der Priester die Gläubigen ein: "Jesus Christus lebt, auch heute." Stadtpfarrer Josef Ofenbeck dankte vor dem Schlusssegen allen Helfern und Mitgestaltern der vergangenen heiligen Tage für ihr wichtiges und wertvolles Mitfeiern und Mittragen.

 

Fotos und Bericht: Manfred Bick, Allg. Laber-Zeitung.