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"Reich an Lebensjahren, jung im Herzen"
Pfarrer i. R. BGR Josef Schmaißer feierte dankbar
seinen 85. Geburtstag mit Festmesse

 


Stadtpfarrer em. BGR Willibald Hirsch, Jubilar Pfarrer i. R. BGR Josef Schmaißer, Stadtpfarrer Dekan Josef Ofenbeck und Kapuzinerpater Arul
und sehr viele Christen feierten dankbar den 85. Geburtstag von Pfarrer Schmaißer mit einem Festgottesdienst (v.l.n.r.)

 

Geiselhöring. (bi) Seinen 85. Geburtstag feierte Pfarrer i. R. BGR Josef Schmaißer in der katholischen Pfarrei Sankt Peter und Erasmus in Geiselhöring am Sonntag mit einem festlichen Gottesdienst. Mit seinen Mitbrüdern Stadtpfarrer em. BGR Willibald Hirsch, Stadtpfarrer Dekan Josef Ofenbeck, Kapuzinerpater Arul und sehr vielen Christen aus nah und fern dankte Pfarrer Schmaißer "unserem Herrgott, meinen Eltern und meiner Familie", aber auch allen Wegbegleitern, für 85 gesegnete Jahre. Besonders hob er auch seine beiden Schwestern Sophie und Maria hervor, die ihn als Pfarrhausfrauen unterstützten.

An den Beginn der Messfeier stellte der begeisterte und begeisternde Priester einen Spruch aus dem Psalm 37: "Einst war ich jung, nun bin ich alt." Diesem Bibelzitat stellte Festprediger Stadtpfarrer Josef Ofenbeck bewusst einen anderen Satz gegenüber: "Unser Pfarrer Schmaißer ist zwar reich an Lebensjahren, aber jung im Herzen! Danke für Deine väterliche Güte und Deinen Weitblick!" Den Jubilar bezeichnete Dekan Ofenbeck als "großzügigen, eifrigen Sämann Gottes" und gab einen kurzen Überblick über sein segensreiches priesterliches Wirken: Nach der Priesterweihe im Jahre 1953 folgten einige Kaplansjahre in verschiedenen Orten, bis der junge Priester Josef Schmaißer 1964 zum Pfarrer von Grafentraubach und 1973 auch in Hofkirchen ernannt wurde. 1985 war er ein Jahr als Seelsorger für Holztraubach zuständig. "Als fleißiger Priester verbringt unser Geistlicher Rat seit September 1997 dankenswerterweise seinen "Unruhestand" in unserer Seelsorgseinheit. Blicken wir mit unserem Jubilar dankbar zurück, aber auch mutig vorwärts und sagen wir nun alle gemeinsam Dank in der Feier der Eucharistie", lud Stadtpfarrer Ofenbeck alle ein.

Gleichzeitig war diese Eucharistiefeier für Pater Arul, der im August die Urlaubsvertretung für Dekan Ofenbeck übernahm, der letzte Gottesdienst in Geiselhöring: Am heutigen Montag kehrt er nach Belgien zurück und widmet sich wieder seinem Studium.

Der Kirchenchor unter der Leitung von Eberhard Greß mit Instrumentalisten und Organist Sebastian Greß bereicherten die Festmesse mit feierlicher Kirchenmusik. Zum anschließenden Stehempfang waren alle Christen ins Pfarrheim eingeladen. Hierbei bescheinigten dem Jubilar nicht nur Dekan Josef Ofenbeck und Erster Bürgermeister Bernhard Krempl, sondern auch die Redner der kirchlichen Verbände einhellig seine positive Verankerung in Pfarrei und Stadt: "Wir haben Sie ins Herz geschlossen und Sie sind nicht mehr wegzudenken", brachte es Andrea Fuß, die Sprecherin des Pfarrgemeindrates Geiselhöring, auf den Punkt.

 

Bericht und Foto: Manfred Bick jun., Allgemeine Laber-Zeitung.