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"Firmung ist die Vollendung der Taufgnade"
30 junge Katholiken empfingen feierlich
das Sakrament der Firmung

 


Bischof Mathew, der mit einem Blumenstrauß begrüßt wurde, freute sich
mit Pfarradministrator Tomy Joseph, Pfarrer i. R. BGR Konrad Nesner, Gemeindereferentin Monika Glashauser, Stadtpfarrer Dekan Josef Ofenbeck, Pfarrer i. R. BGR Josef Schmaißer (v.l.n.r.) und den 30 Jugendlichen der Seelsorgseinheit über deren Empfang
des Firmsakraments

 

Geiselhöring. (bi) 30 katholischen Jugendlichen der Seelsorgseinheit Geiselhöring wurde am Samstag das Sakrament der Firmung in der festlich geschmückten Stadtpfarrkirche Sankt Peter und Erasmus gespendet. Mit ihnen feierten ihre örtlichen Seelsorger und Lehrer, Stadtpfarrer Dekan Josef Ofenbeck, Pfarrer i. R. BGR Josef Schmaißer, Pfarrer i. R. BGR Konrad Nesner (Wallkofen), Gemeindereferentin Monika Glashauser und Religionslehrerin Gisela Dürtler. Der Geiselhöringer Kirchenchor mit Organistin Eva Büttner bereicherte unter der Leitung von Eberhard Greß den Festgottesdienst mit liturgisch passender, schwungvoller Kirchenmusik.

Noch beauftragt durch den früheren Bischof von Regensburg Gerhard Ludwig kam Bischof Mathew Vaniakizhakkel, Diözesanbischof des Bistums Satna in Indien, als Firmspender in die Seelsorgseinheit. Die Diözese Satna besitzt wie die Pfarrei Geiselhöring etwa 3000 Katholiken, ist aber flächenmäßig so groß wie ganz Bayern. Pfarradministrator Tomy Joseph von Teisbach begleitete den Bischof.

In den vergangenen Monaten der Vorbereitung auf diesen wichtigen Festtag im Leben eines Katholiken hatten sich die jungen Christen aus der ganzen Seelsorgseinheit umfassend informiert, unterrichten lassen, gelernt und auch Firmnachmittage und Firmpraktika abgelegt. In der Lesung und im Evangelium verkündeten Gemeindereferentin Monika Glashauser und BGR Josef Schmaißer von den verschiedenen Gaben des heiligen Geistes und der Gegenwart Gottes.

"Der Geist Gottes war am Anfang der Schöpfung anwesend und brachte Ordnung in die Unordnung", begann Bischof Mathew seine glaubensstarke Predigt: "So wie der heilige Geist im Alten Testament Propheten inspirierte und leitete und im Neuen Testament am Pfingsttag über alle Menschen herabkam, so vollendet er heute in Euch, was in der Taufe begonnen wurde", sprach der Firmspender die Schüler direkt an: "Die Firmung ist die Vollendung der Taufgnade". Der heilige Geist verwurzele die Menschen tiefer in der Gotteskindschaft und verbinde sie vollkommener mit der Kirche. "Bewahre, was Du empfangen hast", wünschte Bischof Mathew den Firmlingen und leitete zur Spendung des Sakraments über: "Lassen wir den heiligen Geist zu uns kommen und in uns spüren!" In der Erneuerung des Taufversprechens bekundeten die Jugendlichen ihren Glauben.

Bischof Mathew sprach die 30 Schüler bei der Spendung des Firmsakraments zu den Worten „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den heiligen Geist" jeweils persönlich mit ihren Vornamen an, während er ihre Stirn mit dem heiligen Öl in Kreuzesform salbte. Als Lektoren engagierten sich die Firmlinge aktiv in der Liturgie der heiligen Messe: so begrüßten und dankten sie zum Beispiel dem Bischof, trugen die Fürbitten vor, brachten zur Gabenbereitung Brot und Wein zum Altar, aber auch – symbolisch für ihr Leben im Alltag und mit erklärenden Worten – eine CD, einen Fußball, ein Handy oder eine Festplatte.

Mit Dekan Josef Ofenbeck dankten die Firmlinge um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche ihrem Herrgott für diesen wichtigen Tag im Leben eines Katholiken und erhielten als Begleiter für die Zukunft je eine Bibel und ihre Firmbescheinigung mit Bild von Bischof Mathew. Andrea Fuß begleitete mit feierlichem Orgelspiel die Dankandacht. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck dankte den Firmgruppenmüttern und Gemeindereferentin Monika Glashauser für ihr wichtiges und wertvolles Engagement zur Firmvorbereitung und
-durchführung. Die Kollekte der Firmandacht kommt bedürftigen Christen zu Gute.

 

Bericht und Fotos: Manfred Bick jun., Allgemeine Laber-Zeitung.